Wenn eine eine Reise tut

Gestern habe ich mich nach einigen schönen Wochen in Berlin wieder auf den Weg ins Schwabenland gemacht. Diesmal auf einem etwas anderen Weg, weil ich eine Ausstellung und einen Vortrag in Mannheim besuchen wollte. Die Sonne strahlte und das Weiß glitzerte – ein guter Tag für eine so weitere Reise, bei der ich nicht nur ab und an mal aus dem Zugfenster gesehen habe.  Vor allem Südhessen, das ich noch nicht kannte  hat mir gut gefallen. Trotz Eiseskälte lief alles weitgehend planmäßig, das ist für die Bahn momentan wahrscheinlich eher etwas ‚Unvorhergesehenes‘.

Doch nicht nur die schöne Aussicht nach draußen hat mich vom fleißigen Lesen abgehalten. In meinem Wagen waren gleich drei Muttis mit Strickzeug, die die Zeit ungehemmt nutzten, die Schals und Socken fertigzustellen. Eine Sockenstrickerin saß direkt in meinem Blickfeld und ich war fasziniert, wie schnell und selbstverständlich sie das angestellt hat. Für mich bleibt das auch nach interessiertem Zusehen ein Buch mit sieben Siegeln. Meine halbfertigen Stulpen habe ich erst abends in der Regionalbahn wieder herausgeholt. Öffentlich stricken ist toll und zeigt, dass das nicht nur was für Omis ist, die gerne ganz viel stricken dürfen!

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