Rauchen tut weh

In der letzten Woche bin ich auf zwei interessante Initiativen gestoßen, die einige vielleicht für übertreiben halten. In Berlin wird gefordert, dass Rauchen auf Spielplätzen zu verbieten und das in Brackenheim (Landkreis Heilbronn) stehende Theodor-Heuss-Denkmal wird vom Stuttgarter Nichtraucher e.V. kritisiert, weil der erste Bundespräsident der BRD mit einer Zigarrenstumpe in der linken Hand abgebildet ist. Ich finde es aber gerade wichtig, dass in so kleinen und unwichtig erscheinenden Bereichen ein Umdenken erfolgt. Sie sind Teil der Allgegenwärtigkeit und des so erweckten Eindrucks der Normalität des Rauchens. Nur wenn auch diesen ‚Kleinigkeiten‘ Einhalt geboten wird, kann ein gesellschaftliches Umdenken erfolgen und sich eine allgemein akzeptierte Neubewertung dieser verharmlosten Suchtpraxis und der mit ihr verbundenen Belästigung Nichtbeteiligter durchsetzen.

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