Wählen für Anfänger_innen

Andere (Bundes-)Länder, andere Sitten. Für die Kommunalwahl in Baden-Würrtemberg brauchen nicht nur Jungwähler_innen eine Anleitung und Demowahl im Internet, auch Zugezogene tun gut daran, sich vorab zu schulen. Zum Glück gibt es eine Extraseite, die nicht nur Kummulieren und Panaschieren erklärt – das ist noch ganz logisch, sondern auch das etwas merkwürdige Wahlprozedere mit 40 Stimmen und Listenwahl verstehen lässt, weil die Möglichkeit besteht, probeweise abzustimmen.

In jeder Gemeinde haben die Wähler_innen eine von der Bevölkerungszahl abhängige Anzahl von Stimmen, die auf die aufgestellten Kandidat_innen verteilt werden können. In Heilbronn sind es vierzig Stimmen, also stellt jede Partei, die antritt, vierzig Kandidat_innen auf. Jede der Listen wird auf einen einzelnen Zettel gedruckt, bei der Wahl kann ich eine der Listen auswählen und unmarkiert einwerfen, dann erhält jede_r der Kandidat_innen dieser Liste / Partei eine Stimme. Ich kann aber auch bis zu drei Stimmen auf eine Person verteilen und am Ende der Liste in freie Zeilen selbst Namen eintragen und so meinen ‚Wunsch-Stadtrat‘ zusammenstellen. Dabei darf ich aber nicht mehr als vierzig Kreuze machen, denn dann wäre mein Wahlzettel ungültig.

Alles in allem klingt es recht kompliziert und ich bin mal gespannt, wie ich mit dem Zettelwust in der Wahlkabine zurecht komme. Im Ländle ticken die Uhren eben ein bisschen anders, aber das werden wir schon schaffen!

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