Schaut mal … Grüne Feministen

Die taz veröffentlicht das Manifest der Grünen Feministen , das ich sehr spannend und ausgewogen finde. Fragt sich nur, warum es ‚Grünes Männermanifest‚ heißt, obwohl die Positionierung als Feministen ganz zentral ist. Ich finde es einfach toll, dass Männer mal laut sagen, dass sie ihre Forderungen für eine geschlechtergerechtere Gesellschaft gut unter dem Label ‚Feminismus‘ vertreten können. Schade nur, dass wohl der Mut fehlt, das auch im Titel des Manifests zu dokumentieren. Dabei ist Feministin-Sein eben nicht nur anstrengend, sondern bringt eine Menge Spaß, wie Antje Schrupp letzte Woche treffend titelte.

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1 Kommentar

  1. Ben said,

    15. April 2010 um 22:43

    Ich persönlich finde den Titel Männermanifest gar nicht für so schlecht, denn schließlich geht es in erster Linie um Männer und richtet sich an Männer. Es soll vielleicht bewusst der Eindruck vermieden werden, man wollte irgendwelche Aussagen über Frauen treffen.

    Andererseits empfinde ich den Begriff Feminismus in diesem Zusammenhang zunehmend als falsch. Schon begrifflich stehen ja die Frauen im Fokus all dessen, was mit Feminismus zu tun hat. Männer werden dabei frühestens in einem Nachsatz quasi nachgereicht. Das klingt auch in dem Artikel von Antje Schrupp an. Vor diesem Hintergrund gefällt mit „postpatriarchalische/r Denker/in“ schon viel besser. Vielleicht hätten die Grünen ihr Manifest also „Manifest postpatriarchalischen Denkens“ nennen können (und so besehen wäre es dann auch ein postfeministisches Manfest gewesen).


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