Brosamen für die Hebammen

Die Online-Petition war ein voller Erfolg, nach Ende der Zeichnungsfrist gibt es über 100.000 elektronische und mehr als 80.000 schriftliche Mitzeichnungen. Laut wikipedia ist sie damit die bisher erfolgreichste E-Petition beim Deutschen Bundestag. Doch was hilft es, wenn im Petitionsausschuss dann zwar alle Fraktionen die hohe Bedeutung der Arbeit der Hebammen betonen, das Gesundheitsministerium jedoch dennoch keinen Handlungsbedarf sieht. Was dabei rauskommt kann heute als freudige Botschaft in den Nachrichten bewundert werden: eine Schiedsstelle entscheidet über völlig unzureichende Erhöhungen der Vergütung einzelner Dienstleistungen. Das ist weder eine Lösung, die direkt auf das eigentliche Problem – die hohe Berufshaftpflichtversicherung – gerichtet ist, noch sind die Mittel auch nur annähernd ausreichend, um wenigstens die Symptome zu behandeln. Der Hebammenverband beklagt dieses Ergebnis offen. Aber wen interessiert das schon im Fußballtaumel, der sogar eine kritische Perspektive auf die Gesundheits-Re-reform verstellt?

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