Schnee!

Hier ist es zwar zu warm, als dass er liegen bliebe, aber unsere ‚Haustanne‘ sah am Samstagmorgen allerliebst aus. Ein Blick aus dem Fenster und es fühlte sich wie echter Winter an. Aber die liebe Sonne war zu stark: blitzschnell ist alles dahingeschmolzen.

Unsere verschneite 'Haustanne'

Unsere verschneite 'Haustanne'

Werbeanzeigen

Schaut mal … Obamas Blog

Da war ich letzte Woche ganz aufgeregt, wie fortschrittlich Medvedev ist. Aber Everybody’s Darling Obama ist auch da natürlich viel besser aufgestellt. Er hat einen professionell betreuten Blog und will jede Woche eine Videobotschaft veröffentlichen. Wenn ich mich nur an die Präsidenten halte, wird mein Englisch wohl doch noch besser als mein Russisch, zumindest was das Verstehen angeht.

Ein Blick in Obamas Kabinett hat aber doch einen kleinen Schatten auf ihn fallen lassen. Die Bildergalerie der taz zeigt nur zwei Frauen, das finde ich dann doch ein bisschen mau. Qualifizierte Kandidatinnen hat es sicher auch für andere Positionen gegeben. Aber es ist besser, ich erkenne es gleich: niemand ist perfekt, auch nicht der neue, strahlende Präsident der USA.

Lektion I: Finnenrussisch

Vor einiger Zeit habe ich bei heute in Europa im ZDF meinen Ohren nicht getraut. Am 14. November wurde berichtet, dass in Finnland immer mehr Grundstücke Russ_innen gehören. Das war das Thema, aber noch nicht der Skandal. Am Beginn des Berichts war folgendes Bild zu sehen:

Feuer machen verboten.

(Quelle: Screenshot ZDF Mediathek)

Der Kommentar dazu lautete: »Betreten verboten, Privatbesitz steht auf dem Schild, auf russisch.« Da steht aber: Feuer machen verboten.  Einen kurzen Moment dachte ich, ich hätte ich mich geirrt. Dann war ich mir dafür um so sicherer und echt schockiert. Ist das Unfähigkeit? Oder Ignoranz? Wie schwer kann es sein, das richtig zu übersetzen? Also bleibt für mich nur ein Schluss: in einem Bericht in öffentlich-rechtlichen Nachrichten, die die Situation in verschiedenen europäischen Ländern beleuchten sollen, ist es nicht so wichtig, Text aus einer europäischen Sprache richtig zu übertragen. Jetzt frage ich mich, ob ich den in Nachrichten angebotenen Übersetzungen überhaupt noch trauen will. Bei diesem Beispiel kann ich die ‚exotische‘ (so exotisch finde ich es ja nicht) Sprache zufälligerweise – und da bin ich unter den Zuschauer_innen auch bestimmt nicht die einzige. Aber was, wenn das türkisch oder chinesisch wäre? Ich würde der Stimme aus dem Hintergrund vertrauen und wäre verloren.

In diesem Zusammenhang ärgert es mich besonders, dass der Beitrag in die Richtung: ‚Hilfe, die Russen kommen!‘ gehalten war und die Fehlübersetzung insofern von entscheidender Bedeutung ist. Feuer zu verbieten kann kaum als unzulässiger Eingriff gewertet werden, das Verbot ein Grundstück zu betreten wirkt im Gegensatz dazu sehr viel restriktiver, als ob den Finn_innen die Bewegungsfreiheit in ihrem eigenen Land genommen werde. So ist das natürlich nicht gesagt worden, aber all das sind Konnotationen, die mitschwingen, und ich hätte mir vom ZDF eine differenziertere Berichterstattung und mehr Vertrauen in die Lesefähigkeit und Sprachkenntnisse des Publikums gewünscht.

Sonne am Morgen

Hier in Heilbronn habe ganz viel über meine Berliner Erlebnisse geschrieben und mich ansonsten in den Wolken von Aristophanes vergraben. Jetzt umgeben mich  ganz reale Nebelschwaden, so dass morgendliche Fensterblicke wie diese wohl erst mal Geschichte sind.

img_2875

Sonnenblick

img_2880

Käthchen trifft Buddybär

Stadtmaskottchen mal anders: Als wir im Juli das erste Mal in Heilbronn waren, haben wir beim Spazieren durch die Innenstadt die Käthchenparade entdeckt. Über die gesamte Innenstadt waren bis Ende Oktober bemalte Figuren verteilt, die ein wenig an die Buddybären in Berlin erinnern, nur dass hier Käthchen die Stadt repräsentieren. Ich finde sie ja irgendwie attraktiver als die Buddybären, aber das ist wohl Geschmackssache.

Am 24. Oktober 2008 wurden die Käthchen versteigert, Mindestgebot waren 1500 €, der Gesamterlös betrug 150.000 €. Die Heilbronner Stimme hat ausführlich darüber berichtet und in einem Video noch mal alle Käthchen Revue passieren lassen. Hier nun ein paar Fotos für den direkten Vergleich: Käthchen in der Heilbronner Innenstadt (2008) und Buddybären auf dem Bebelplatz in Berlin (2006).

Käthchen in Heilbronn

Käthchen in Heilbronn

Buddybären in Berlin

Buddybären in Berlin

Was lange währt, wird endlich gut!

Den Plan, dieses Blog zu starten, trage ich nun schon eine Weile mit mir rum und heute reicht es mir endlich und es geht los! Zu allererst einfach mal ein paar Fotos aus der letzten Zeit, die zeigen, wie schön Berlin und Heilbronn sein können.

Sonne, Wolken und Weinberge - bei unserer ersten Fahrradtour

Sonne, Wolken und Weinberge - bei unserer ersten Fahrradtour

Herbst und Wein

Herbst und Wein

Noch mehr herbstliche Laubfärbung - (fast) ohne Zivilisation

Noch mehr herbstliche Laubfärbung - (fast) ohne Zivilisation

Goldiger Herbst in den Weinbergen.

Goldiger Herbst in den Weinbergen

Neben diesen Einblicken ins Ländle haben wir auch Ausblicke aus unseren Fenstern:

Wenn ich wollte, könnte ich - bei diesem Ausblick duschen, auf jeden Fall habe ich aber die charmanten Fliesen, die mich erfreuen.

Wenn ich wollte, könnte ich - bei diesem Ausblick duschen, auf jeden Fall habe ich aber die charmanten Fliesen, die mich erfreuen.

An einem Sonntagmorgen - direkter Blick aus dem Schlafzimmer!

An einem Sonntagmorgen - direkter Blick aus dem Schlafzimmer!

Und aus unserem Haus können wir nicht nur rausgucken, ihr könnt es auch von außen angucken: bei Wikipedia.

Neulich in Berlin haben wir in ein paar ungewöhnliche Bilder gemacht – neue Perspektiven auf Altbekanntes:

Ein Regenbogen mitten in der Stadt, direkt gegenüber der HU.

Ein Regenbogen mitten in der Stadt und ...

... was vom Palaste übrigblieb.

... was vom Palaste übrigblieb.

Newer entries »