Was Väter wollen

Antje Schrupp analysiert das Problem, das sich aus weiblicher Perspektive angesichts der Forderung nach automatischem Sorgerecht lediger Väter stellt, sehr treffend und umfassend. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass der Umgang mit den Rechten und Pflichten von Vätern inzwischen reziprok zu sein scheint:

  • Sind sie gefragt, Verantwortung zu übernehmen, werden Regelungen, die vormals für uneheliche Kinder gegolten haben, auf eheliche übertragen (Unterhaltsrecht).
  • Wollen sie Rechte über das Kind erlangen, sollen Regelungen, die vormals nur für eheliche Kinder gegolten haben, auch auf uneheliche übertragen werden (Sorgerecht).

Auf diese Weise werden zwar die rechtlichen Bedingungen angeglichen, aber ist das wirklich im Interesse der Kinder? Und wo bleiben die Interessen der Mütter? Die sollten zumindest ebenso hoch eingeschätzt werden, wie die der Väter.

Brosamen für die Hebammen

Die Online-Petition war ein voller Erfolg, nach Ende der Zeichnungsfrist gibt es über 100.000 elektronische und mehr als 80.000 schriftliche Mitzeichnungen. Laut wikipedia ist sie damit die bisher erfolgreichste E-Petition beim Deutschen Bundestag. Doch was hilft es, wenn im Petitionsausschuss dann zwar alle Fraktionen die hohe Bedeutung der Arbeit der Hebammen betonen, das Gesundheitsministerium jedoch dennoch keinen Handlungsbedarf sieht. Was dabei rauskommt kann heute als freudige Botschaft in den Nachrichten bewundert werden: eine Schiedsstelle entscheidet über völlig unzureichende Erhöhungen der Vergütung einzelner Dienstleistungen. Das ist weder eine Lösung, die direkt auf das eigentliche Problem – die hohe Berufshaftpflichtversicherung – gerichtet ist, noch sind die Mittel auch nur annähernd ausreichend, um wenigstens die Symptome zu behandeln. Der Hebammenverband beklagt dieses Ergebnis offen. Aber wen interessiert das schon im Fußballtaumel, der sogar eine kritische Perspektive auf die Gesundheits-Re-reform verstellt?

Elterngeld und Bildungsferne

Wie schnell die Kürzungen bei Hartz IV auch die ’normale‘ Bevölkerung treffen können, zeigt eine schon etwas ältere Meldung bei Zeit online. Die FDP schlussfolgert richtig: wenn Arbeitslose kein Elterngeld bekommen, wieso sollten es dann andere nicht Erwerbstätige, wie z.B. Hausfrauen oder -männer, Studierende usw., dann bekommen? Für dieses Statusgruppen geht es nicht um x Prozent von irgendwas, sondern um den mickrigen Sockelbetrag von 300 €. Rein ökonomisch und logisch mag das Argument stimmen, denn der Denkfehler ist bereits die Kürzung bei den Hartz IV-Empfänger_innen.

Ich frage mich aber, wie auf diese Weise das Ziel erreicht werden soll, mehr Akademiker_innen zum Gebären zu motivieren. Auch wenn darüber gestritten werden kann, ob das Studium die beste Zeit oder komplett ungeeignet ist, um Kinder zu bekommen, wirkt eine solche Reduzierung der Mittel, die studentischen Familien zur Verfügung stehen, sicherlich nicht förderlich auf die Gebärfreude der späteren Akademiker_innen. Und das bringt mich zu dem Punkt, der mich an der Elterngelddiskussion regelmäßig zur Weißglut treibt. Wieso sollen ‚wir Deutschen‘ und insbesondere Akademiker_innen eigentlich mehr Kinder bekommen?

  • Ist die Menschheit kurz davor auszusterben? Nein, sie belastet den gesamten Planeten allein durch ihre Masse, mal ganz abgesehen von all dem, was wir hier so tagtäglich anstellen.
  • Sind die Deutschen kurz davor auszusterben? Nein, schon gar nicht wenn die krude Blut-und-Boden-Ideologie mal aufgegeben wird.
  • Brauchen wir Kinder von Akademiker_innen, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können?

Das scheinen einige ja  zu glauben, aber auch da kommt von mir ein klares ‚Nein.‘ Wir brauchen diese Kinder nur so dringend, wenn davon ausgegangen wird, dass das Bildungssystem nicht zu ändern ist. Solange sie vielfach höhere Chancen haben, auf’s Gymnasium zu kommen, Abitur zu machen und zu studieren, stellt sich natürlich die brennende Frage, was wäre, wenn dieser Nachschub ausbliebe. Dann hieße es vielleicht tatsächlich mal: Butter bei die Fische und die Bildungschancen für alle verbessern.  Denn all jene, die aus den Statistiken schließen, Kinder von Akademiker_innen seien nun mal ‚genetisch bedingt‘ (oder warum auch immer) intelligenter, sollten einmal ihr Umfeld ansehen. Ich kann eine solche Korrelation in keinster Weise feststellen und frage mich auch, wer da Trugbildern über sich selbst aufsitzt.

Der Ausdruck ‚bildungsfern‘ ist mir zwar suspekt, aber ich nehme mehr und mehr wahr, dass und wie sich die persönliche Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen auf ihre Vorstellungen vom Leben und davon, was realistische und erstrebenswerte berufliche und private Perspektiven sind, auswirkt. Bildung heißt für mich umfassende menschliche, praktische und intellektuelle Bildung, die zu mündigem staatsbürgerlichen Handeln befähigt. Unsere Herkunft und persönliche Begabungen prägen uns. Aber sollte es nicht Aufgabe von Bildungsinstitutionen sein, diese Talente einerseits zu fördern und uns andererseits weitere Impulse zu geben, so dass unser Potential sich voll entfalten kann? Das heißt nicht nur Förderung für Leistungsschwächere oder Benachteiligte, sondern auch eine realistische  Perspektive auf Wert und Bedeutung verschiedenster Tätigkeiten. Und es heißt auch, Vorannahmen über Fähigkeiten von Kindern aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder anderer Merkmale zurückzustellen. Keine leichte Aufgabe, aber es lohnt sich sie zu bewältigen, denn es geht um die Zukunft einer neuen Generation.

Das ist natürlich ein utopisches Bild von Bildung und davon, wie mit der heranwachsenden Generation umgangen wird. Aber wo bliebe die Hoffnung ohne Utopien? Und mir wird immer klarer, dass so gut wie alle politischen Entscheidungen oder Blockaden, die mich ankotzen, letztlich eng zusammenhängen und eine Gesellschaft prägen, in der ich so nicht leben will.

Schaut mal … Neues von den Hebammen

… berichtet die Mädchenmannschaft.

Überraschung!

Tolle Agenturmeldung: Ehen sind glücklicher, wenn der Mann sich an der Hausarbeit beteiligt. Ich bin wirklich überrascht, auf die Idee wäre ich von allein nie gekommen. Ok. Ironie aus. Ein Blick in die Kommentare bei diestandard zeigt aber, dass es wohl doch nötig ist, so was durch Studien zu belegen. Schlimm genug, dass bisher nur die Aktivitäten von Frauen im Zentrum standen, wenn Ursachen von Ehe(un)glück untersucht worden sind. Das Schöne ist doch, dass es nicht auf eine allein ankommt, sondern  wir unser Glück gemeinsam schaffen.

Schaut mal … wider den farblichen Einheitsbrei

Auch wenn es nicht so recht zum aktuellen Theme passen will, binde ich gerne diesen Button ein. Eine wichtige Petition. Die Gründe zu unterschreiben hat die Mädchenmannschaft gut auf den Punkt gebracht.

Und auch wenn ich es gerne unkommentiert ließe. Nein, hier setze ich mich nicht für die Partikularinteressen von Frauen ein. Auch wenn es um ein weiblich dominiertes Berufsfeld geht und die Sorge um weibliche Körper ein zentraler Punkt ist, werden auch Jungs geboren und (werdenden) Vätern unterstelle ich jetzt mal das Beste, nämlich, dass ihnen extrem am körperlichen Wohl von Mutter und Kind gelegen ist. Außerdem profitieren sie auch selbst davon, wenn es allen Beteiligten gut geht, weil sie vernünftig und entsprechend den eigenen Bedürfnissen betreut werden. Was nicht heißen soll, dass nur (potentielle) Eltern als Mitzeichnende in Frage kommen. Es soll ja tatsächlich möglich sein, eine gute Sache zu erkennen und zu unterstützen, ohne selbst direkt betroffen zu sein.

Schaut mal … Hartz IV und gender

Das Feministische Institut hat eine interessante Analyse von Kathrin Englert veröffentlicht, die zeigt, was passiert, wenn feministische Forderungen ohne eine umfassende Gesellschaftskritik in politische Maßnahmen einfließen. Die Projektion eines ‚männlichen‘ Maßstabes auf die gesamte Bevölkerung setzt alle unter einen ökonomischen Druck, der nun nicht mehr durch die zuvor als ‚weibliche‘ Aufgabe verstandene Sorgearbeit, die eine andere Person leistet, abgefedert wird. Das hat fatale Folgen, die jedoch nur für bestimmte Gesellschaftsgruppen relevant werden. Mittelschichtfeminismus hilft einfach nicht weiter, wenn Gleichberechtigung ein gesamtgesellschaftliches Ziel ist. Solange aber die Verschränkungen verschiedener Ungleichheiten nicht konsequent in den Blick genommen werden, bleibt die Politik auf mindestens einem Auge blind.

Bundesministerinnen-Bashing

Hier in Berlin bin ich zwar die ganze Zeit am Wirbeln, aber für ein paar politische Gedanken reicht es dann doch. Kaum hat das Kabinett ein wenig angefangen zu arbeiten, muss der Erste schon den erlauchten Kreis verlassen. Irgendwie peinlich. Aber daran hält sich kaum jemand auf. Es ist ja auch viel spannender zu schauen, wer auf welche Positionen rückt und zu bewerten, wie kompetent die Erwählten sind.

Mein erster Gedanke zu Kristina Köhler: blond und 32 – da fällt mir noch jemand anders ein,  der für den Job qualifiziert ist. Böse, böse. Aber es spiegelt die Enttäuschung, dass es zwar eine weitere Frau ins Kabinett schafft, aber warum? Weil ein Mann ‚versagt‘ hat und deshalb eine andere in ‚wichtigere‘ Bereiche aufrücken darf. Für Familie usw. kommt dann nur noch eine junge und möglichst attraktive Frau in Frage.

Das wäre nicht ganz so schlimm, wenn sie denn das richtige täte. Aber die Ankündigungen im zdf-Interview am Tag der Verkündigung haben mich einfach nur niedergeschmettert. Es klang ein bisschen nach: ‚Wer es sich leisten kann, dass eine Person die Kinder zu Hause betreut, sollte in diesem Lebensmodell unterstützt werden. Aber Familien, denen sowieso schon das Nötigste fehlt, sollten durchaus weiter stigmatisiert werden.‘ Was für eine perfide Doppelbödigkeit.

Aber das ist noch nicht alles. Eine der ’neuen‘ Ministerinnen ist eine ‚alte‘, die schon mal zurückgetreten ist: Sabine Leutheuser-Schnarrenberger. Im taz-Interview vom 22. November 2009 wird sie mehrfach auf diesen Umstand angesprochen. Auch noch mal ganz am Ende:

Werden Sie wieder zurücktreten, wenn Sie sich inhaltlich nicht durchsetzen können?

Ich bin jetzt gerade drei Wochen im Amt. Machen Sie sich mal keine Sorgen um meine Durchsetzungsfähigkeit.

Ich finde es toll, wie sie sich gegen diese impertinente Frage und die implizite Zuschreibung von Unfähigkeit,  die mit ihr einhergeht, zu Wehr setzt. Ich verstehe nicht, wieso immer wieder auf diese Vergangenheit (immerhin 13 Jahre her) verwiesen werden muss. Schließlich geht es um die Zukunft.

Und dann gibt es da noch die ‚Hohe Vertreterin für die Außen- und Sicherheitspolitik‘ Catherine Ashton, die seit heute im Amt ist. Das Bild zum taz-Artikel ist wahrlich herausgepickt, aber interessant, da hier beide Teile der neuen EU-Führung speziell daherkommen. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes findet sich hingegen eine Aufnahme, die vor allem die Lady speziell in Szene setzt.

Gibt es keine vernünftigen Bilder von den beiden? Und auch von ihr? Durch diese Art der Präsentation werden neuen Ämter beschädigt und ins Lächerliche gezogen. Ich verstehe nicht so ganz, warum. Außerdem wird insgesamt deutlich, wie leicht es (auch für mich) ist, über Politikerinnen herzufallen, anstatt die Leute einfach ihre Arbeit machen zu lassen und diese dann zu kritisieren. Das ist wahrlich wichtiger als die Haarfarbe, olle Kamellen oder ein Lachen.

Angie ist keine Feministin, wie gemein!

Anlässlich 90 Jahren Frauenwahlrecht ist in der taz und anderswo mal dem frauenpolitischen Engagement unserer Kanzlerin auf den Zahn gefühlt worden. Und welch Überraschung: da tut sie sich nicht besonders hervor. Dafür trägt sie rosa  – oder doch fliederfarben? – das sagt uns ja auch schon viel. Ein Interview mit Jana Hensel bei der Zeit zeigt sehr deutlich, dass die Kanzlerin keine Feministin ist, aber das habe ich auch nicht erwartet. Ihre anderen Aussagen sind aber durchaus lesenswert, gut zu wissen, wie sie so tickt. Deshalb verstehe ich nicht so ganz, warum das ganze in Bausch und Bogen verrissen werden muss. Aber das ist nur ein Beispiel für eine doch recht merkwürdige Art der Berichterstattung anlässlich des Jubiläums.

Frauenwahlrecht ist eine wichtige Sache und ich finde es gut, dass darüber geredet wird, ich hatte schon befürchtet, dass es in diesem Jahr der Jubiläen unter den Tisch fällt. Gleichzeitig wird meiner Meinung nach die Leistung der Weimarer Verfassung von Heide Oestreich unzulässig vernachlässigt. Die Gleichberechtigung wird dort  „grundsätzlich“ gewährt, immerhin, besser als nichts. Außerdem sind erstmals alle Bürger_innen über 18 zu freien und gleichen Wahlen aufgerufen. Da geht es um mehr als Frauenrechte und darüber sollte auch mal geredet werden. Und was die Frauenrechte betrifft, ist die Verfassung zeitgenössisch sehr fortschrittlich. Das zu verschleiern, indem mit heutigen Maßstäben gemessen wird, finde ich fahrlässig.

Außerdem wird Merkel im gleichen Artikel als „Aushängeschild der deutschen Emanzipationsgeschichte“, als  „Meilenstein, wie damals das Frauenwahlrecht“ bezeichnet. Ein anderer taz-Artikel vergleicht ihre Positionierung mit der Obamas. Der Unterschied ist doch aber offensichtlich. Merkel war eine Verlegenheitslösung und ist gewählt worden, obwohl sie eine Frau war, während Obama sich gegen wirkliche Konkurrenz durchgesetzt hat und von vielen gewählt wurde, weil er schwarz ist. Ich will den Erfolg Merkels nicht schmälern, am Ende zählt, wer die Regierung führt und nicht warum. Aber für den Umgang mit der Herkunft und dem Geschlecht in der Politik ist es dann schon wichtig, ob es im Wahlkampf als Pluspunkt oder nachteilig wirkt. Merkel hat sich 2005 weder als Frau noch als Ostdeutsche inszeniert, es ist ihre hohe Kunst, keine Angriffsfläche zu bieten und sie ist damals gut damit gefahren. Jetzt ist die Situation eine andere. Sie hat bewiesen, dass eine Frau aus dem Osten diesen Posten ausfüllen kann und kann sich heute auch ganz anders präsentieren.

Aber sie ist kein Aushängeschild des Feminismus und auch nicht sein Ergebnis. Deshalb finde ich es ein bisschen viel verlangt, dass sie, weil sie an der Macht ist, feministische Forderungen durchsetzen soll. Nicht jede Frau ist eine Feministin, auch wenn viele es nur nicht zugeben wollen. Nicht jede Frau möchte mit diesem Stempel herumlaufen, vor allem, wenn sie ihren erfolgreichen Weg fortsetzen will. Das ist opportunistisch, aber wer ist das in dieser Welt nicht? Sie hat im Gegensatz zu Obama auch nichts in diese Richtung versprochen, wenigstens einmal kein ‚Wortbruch‘ (für mich das Unwort des letzten Jahres).

Und genau deshalb steht in der Öffentlichkeit nicht sie für die Familienpolitik, sondern Uschele, die Mutter der Nation. Deren Maßnahmen sind kein Feminismus, könnten aber  von Konservativen so gedeutet werden. Heide Oestreich impliziert, Elterngeld und Kinderbetreuung seien ‚Frauenpolitik‘, das finde ich fatal. Und die Abschaffung des Ehegattensplitting, die die FDP fordere, ist pauschal eine Ohrfeige für Familien. Nur wenn das eingesparte Geld direkt dahin fließt, wo Kinder sind, ist es vielleicht eine frauenpolitische Maßnahme. Aber das ist wohl kaum die Intention der FDP. Die Familienpolitik der Bundesregierung ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wie von der Leyen dafür medial abgestraft wird – meiner Seelen, das tut sich die Kanzlerin natürlich nicht freiwillig an, sie ist ja nicht dumm.

Was erleben wir also anlässlich 90 Jahren Frauenwahlrecht bzw. allgemeines, gleiches, freies Wahlrecht? Der aktuellen Kanzlerin wird vorgeworfen, sie sei nicht wie Obama. Nicht für die Ossis, aber vor allem nicht für die Frauen. Wie gemein. Anstatt zu feiern und das seitdem Erreichte zu würdigen, wird Merkel als unzulängliche Vertreterin zweier Minderheiten in der deutschen politischen Landschaft bloßgestellt. Was hat das mit dem Jubiläum zu tun?

Heilbronn Putz-Munter

In der vierten Februarwoche dreht sich in Heilbronn alles um die Sauberkeit und einen guten Auftritt – der Stadt. Die Aktion Heilbronn Putz-Munter wird schon jetzt in der Presse beworben, alle sind aufgefordert sich mit originellen Putzideen, die prämiert werden, zu beteiligen. Die Aufmachung ist ein bisschen anders, aber ich kann mich doch der Erinnerung an alte Zeiten nicht erwehren. Mal sehen, was ich davon noch so mitbekomme.

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